Finanzierung

Es geht nichts über die eigenen vier Wände. Zum einen bilden Wohnimmobilien nach wie vor einen wichtigen Grundstein für eine sichere Altersvorsorge. Zum anderen bedeutet der Kauf eines Eigenheims oft die Erfüllung eines Lebenstraums. Wer eine Immobilie kaufen will, muss jedoch seine finanziellen Möglichkeiten genau kennen.

Zusätzliche Kosten

Beim Erwerb einer Immobilie ist es alleine mit der Zahlung des Kaufpreises nicht getan. Zusätzliche Kosten fallen an wie die Kaufnebenkosten oder Finanzierungskosten.

Kaufnebenkosten: Kaufen Sie Ihr Wohnobjekt über einen Makler, fällt eine Maklerprovision an in Höhe von drei Prozent des Kaufpreises zuzüglich Mehrwertsteuer. Diese Kosten werden jedoch erst fällig, nachdem Sie als Eigentümer ins Grundbuch eingetragen sind.

Als Käufer tragen Sie die Gebühren für die notarielle Beurkundung des Kaufvertrags und für die Eintragung ins Grundbuch. Hierfür müssen Sie mit ca. 1,5 % des Kaufpreises rechnen. Die ebenfalls fällige Grunderwerbsteuer ist mit 3,5 % des Kaufpreises in Bayern vergleichsweise günstig. Beim Kauf direkt vom Bauträger kommen so rund fünf Prozent des Kaufpreises als Kaufnebenkosten zusammen.

Bei der Finanzierung über ein Darlehen sind Bankgebühren und eventuell Bereitstellungsgebühren zu berücksichtigen.

Zeit für einen Kassensturz

Wie hoch darf die monatliche Kreditrate sein? Ganz einfach: Die maximal mögliche, monatliche Darlehensrate ergibt sich aus der Differenz zwischen monatlichen Einnahmen und Ausgaben.

Verschaffen Sie sich also zunächst einen genauen Überblick über Ihre monatlichen Einkünfte und Ausgaben. Bei den Einkünften zählt das Familien-Nettoeinkommen, das sich aus regelmäßigen Zahlungen wie Nettogehältern, Mieteinnahmen oder Kindergeld zusammensetzt. Berechnen Sie Ihre monatlichen Ausgaben, die feste Kosten (Versicherungen, Telefon etc.) und die Lebenshaltungskosten beinhalten. Berücksichtigen Sie auch Urlaubsreisen, Anschaffungen und Reparaturen.

In Ihrem neuen Eigenheim zahlen Sie zwar keine Miete, dafür entstehen regelmäßige laufende Kosten. Neben Ihrer monatlichen Kreditrate, sind das kommunale Gebühren, Grundsteuer sowie Versicherungen. Ebenfalls einplanen sollten Sie Rücklagen für Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten.

Setzen Sie Eigenkapital ein

Wie viel einsetzbares Eigenkapital in Form von Guthaben auf Sparkonten, zuteilungsreifen Bausparverträgen, Wohn-Riester-Verträgen etc. steht Ihnen für den Kauf einer Immobilie zur Verfügung? Empfohlen wird ein Eigenanteil von mindestens 20 % der Kaufsumme. Damit stellen Sie Ihre Immobilienfinanzierung auf eine solide Basis. Allerdings gilt: je mehr, desto besser, denn ein höherer Eigenkapitalanteil senkt die Darlehenssumme und Sie zahlen weniger Zinsen. Dennoch sollten Sie nicht all Ihre Ersparnisse für den Immobilienkauf einsetzen, sondern eine Finanzreserve für unvorhergesehene Ausgaben einplanen.

Ihre persönliche Baufinanzierung

Eine Standard-Finanzierung gibt es nicht. Ein gutes Finanzierungskonzept berücksichtigt Ihre Wünsche und finanziellen Möglichkeiten. Was ist Ihnen wichtig: Planungssicherheit durch gleichbleibende monatliche Raten, möglichst niedrige monatliche Kreditraten, möglichst schnell schuldenfrei sein, oder legen Sie Wert auf eine flexible Finanzierung? Für jeden, der genannten Varianten, gibt es das passende Finanzierungskonzept.

Fördermöglichkeiten: Abhängig davon wie energieeffizient Ihr neues Zuhause ist, unterstützt die KfW Sie beim Kauf von Wohneigentum mit einem günstigen Kredit; bei einem besonders effizienten Gebäude sogar mit einem Zuschuss zur Tilgung Ihres Finanzierungsdarlehens.

Damit Sie ihr neues Heim unbeschwert genießen können, unterstützen wir Sie hier gerne mit der Vermittlung einer maßgeschneiderten Finanzierung über unsere Hausbank.

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